Mammographie
Kopfzeilenbild
Dr.med.M.Ackermann - Dr.med.Chr.Alter - Dr.med.A.Schlüter
Do., 03.01.2013 21:33          MRT  CT  Röntgen  Durchleuchtung  Mammographie  Ultraschall  Phlebographie  Urogramm
 


Röntgenaufnahme Rose

 


 
 
 
 
 

Mammographie

 

Was ist eine Mammographie?

Die Mammographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung der Brust. "Mamma" ist der lateinische Name für die weibliche Brust.

Wozu dient die Mammographie?

Die Mammographie dient der Brustkrebserkennung bzw. -früherkennung. Hier beurteilt der Arzt das Brustdrüsengewebe und erkennt eventuelle Risikofaktoren. In folgenden Fällen wird eine Mammographie von der Krankenkasse bezahlt:

-bei einem Knoten in der Brust

-bei einer Verhärtung der Brust oder von Teilen der Brust

-bei tastbar vergrößerten Lymphknoten in der  Achselhöhle

-bei erhöhtem Risiko für Brustkrebs (z.B. Brustkrebs in der Familie)

Alle Frauen zwischen 50 bis 69 Jahre haben Anspruch auf Mammographie-Vorsorge-Untersuchungen. Diese Frauen werden im Abstand von zwei Jahren regelmäßig in ein spezielles Zentrum eingeladen ( z.B. nach Halle - weitere Informationen zum Mammographiescreening finden Sie hier ). Das Mammographie-Screening-Programm hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Brustkrebs - Todesfälle in der anspruchsberechtigten Zielgruppe deutlich zu senken und bei einer Krebserkrankung eine schonende Behandlung zu ermöglichen. Reine MG-Vorsorgeuntersuchungen für Frauen außerhalb dieser Altersklasse werden von den Krankenkassen nicht bezahlt, sind ggf. aber als Privatleistung in unserer Praxis durchführbar ( ca. 57 € ).

 

Wie läuft die Mammographie ab?

Die weibliche Brust, gff. auch die männliche Brust, wird zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und zusammengedrückt, was für Patientinnen mit einer sehr empfindlichen Brust durchaus etwas unangenehm sein kann. Das Zusammendrücken ist aber sehr wichtig, zum einen um die Strahlenbelastung so gering wie möglich zu halten, zum anderen um qualitativ hochwertige Aufnahmen zu erhalten. Von jeder Brust werden in der Regel zwei Bilder angefertigt. Anschließend beurteilt der Arzt die Bilder.

Welche Komplikationen können durch die Mammographie auftreten?

Die Strahlenbelastung für den Brustdrüsenkörper ist durch technische Entwicklungen deutlich gesunken. Ein möglicher Zusammenhang zwischen der Entstehung von Brustkrebs und der Mammographie ist bisher nicht nachgewiesen. Dabei darf außerdem nicht vergessen werden, dass die Heilungschancen von Brustkrebs mit Hilfe der Früherkennung durch die Mammographie deutlich gestiegen sind.

Qualitätssicherung in der Mammographie in unserer Praxis

Unsere Assistentinnen werden hierfür extra geschult, um optimale Bildergebnisse zu erzielen. Die Radiologen, welche die Aufnahmen befunden, müssen jährlich in einer Prüfung ihre Kenntnisse unter Beweis stellen. Eine zufällige Auswahl von Aufnahmen werden von der Ärztekamme regelmäßig abgefodert, um deren Qualität zu prüfen. Die Aufnahmen werden nach international gültigen Kriterien (BI-RADS) befundet. Nicht alle Mammographieaufnahmen sind gleichermaßen gut beurteilbar, so dass bei sehr dichten Brüsten auch mammographisch eine gewisse Restunsicherheit verbleiben kann.

Nicht nur aus diesem Grunde ist die Selbstuntersuchung der Brust für jede Frau jeden Alters zwingend notwendig, wobei die Abtastung einmal im Monat ausreichend ist ( Anleitung Selbstuntersuchung ).

 

Hochmoderne digitale Mammographie von GE in unserer Praxis

 

   
 

 

 

 

 

 

Mammographieaufnahme Normalbefund

 

 

Teil einer Mammographie mit suspektem

Herdbefund

 

 

Ausführliche Anleitung Selbst-

untersuchung der Brust